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Geschichte und Gegenwart


Eigentlich war das Museum aus der Not geboren: aus der Not des Familienvaters Paul Engelmeier Engelmeier, der mit 45 Jahren plötzlich vor dem Nichts stand - die nationalsozialistischen Machthaber hatten den politisch unbequemen Juristen 1933 kurzerhand aus dem öffentlichen Dienst in Münster an die Luft gesetzt. Mit seiner Museumsinitiative im benachbarten Telgte versuchte Engelmeier, die Existenz der Familie zu sichern. Mit Erfolg.

Engelmeiers Konzept für das „Heimathaus Münsterland“ war damals in Westfalen neu. Es brachte ihm einen so regen Besucherzustrom ein, dass sich das kleine Museum schon bald um mehrere Gebäude vergrößerte. Heute beruht die Museumsarbeit im Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum auf einem anderen, wissenschaftlich ausgerichteten Konzept, das den Themen der religiösen Kultur in Westfalen und der Handwerksgeschichte im Münsterland verpflichtet ist.

Der Erfolg blieb dem Museum dabei treu - die vierzig-, fünfzig- bis siebzigtausend Menschen, die sich im Rückblick der letzten Jahre aus einem Umkreis von rund 80 Kilometern jährlich auf den Weg zu den Telgter Ausstellungen gemacht haben, sprechen für sich. Zur Zufriedenheit des Museumsträgers stimmte die Bevölkerung dem Heimathaus Münsterland und dem Krippenmuseum von Beginn an zu.

Die Gebäude

Die Themen

Die wissenschaftliche Arbeit

Das Heimathaus Münsterland

Das Krippenmuseum

Die Trägerschaft


 © 2001 HHM&K, Aktualisiert:22-05-09